Erlanger Inklusionspreis

Die Stadtbibliothek Erlangen, eine Busfahrerin, die Firma Wartenfelser und viele andere haben ihn schon bekommen: den Erlanger Inklusionspreis. 2005 hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen diesen zum ersten Mal ausgeschrieben – damals hieß er noch Integrationspreis. Seitdem haben die vielen Preisträgerinnen und Preisträger deutlich gemacht: Ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und gesellschaftliche Teilhabe sind möglich. Inklusion ist mehr als Integration. Inklusion meint: Alle Menschen sind gleich von Anfang an überall dabei und gleichberechtigt. 

Der Preis wird seit 2019 alle zwei Jahre vergeben. Wegen der Corona-Pandemie mussten wir die Ausschreibung und Verleihung noch um ein weiteres Jahr verschieben. Auch für dieses Jahr steht die Ausschreibung durch die aktuelle Pandemieentwicklung leider noch nicht fest. Wir informieren Sie sobald wie möglich. 

Es können sich Einzelpersonen, Organisationen, Verbände oder Unternehmen bewerben – alle, die sich in besonderer Weise für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung engagieren.

Das Engagement oder Projekt kann im privaten ehrenamtlichen oder im größeren Rahmen von Organisationen und Unternehmen stattfinden. Die zweite Kategorie wendet sich speziell an junge Bewerberinnen und Bewerber.

Zwei Kategorien

Das Engagement oder Projekt sollte außergewöhnlich sein und Menschen mit Beeinträchtigung aktiv einbeziehen. Es zählen Vorbildcharakter und Breitenwirkung.

Angesprochen sind 14- bis 25-Jährige. Gefragt ist ein Kurzvideo oder Spot zu Teilhabe und Inklusion.

Die Bewerbenden für beide Kategorien müssen aus Erlangen oder dem Landkreis Erlangen-Höchstadt kommen. In jeder Kategorie werden zwei Preisträger oder Preisträgerinnen ausgezeichnet: jeweils dotiert mit 1000,- Euro.

© Lebenshilfe/David Maurer