Videos Rechenschaftsbericht 2025
Begrüßung durch den Vorstand
Frank Morell ist erster Vorstandsvorsitzer der Lebenshilfe Erlangen. Er lädt alle Mitglieder herzlich ein zur Mitgliederversammlung am 14. Oktober 2026. Dieses Jahr findet die Veranstaltung im Kultur- und Bildungscampus (kubic) der Stadt Erlangen statt. Die Lebenshilfe betreibt dort das Deli „Patio“ und das Hotel „Wolke 4 – 7“. Beginn ist um 18 Uhr, man kann aber ab 16:30 Uhr kommen und sich im kubic umsehen. Es gibt nicht viele Parkplätze.
Die politische Situation ist zurzeit schwierig. Deshalb muss auch die Lebenshilfe sparen. Wir müssen unsere Angebote daran anpassen. Danke an alle Menschen, die der Lebenshilfe helfen.
Wie letztes Jahr können sich alle Mitglieder schon vor der Versammlung Videos ansehen. In diesen Videos berichten die Chefinnen und Chefs der verschiedenen Bereiche über das Jahr 2025.
Man kann sich alle Videos ansehen. Oder nur einzelne. Auf der Mitgliederversammlung können Sie dann Fragen dazu stellen.
Auch die Video-Texte kann man sich vorher durchlesen. Man kann sie von unserer Internetseite herunterladen. Sie können aber auch bei der Geschäftsstelle der Lebenshilfe nachfragen. Wir schicken Ihnen die gewünschten Texte dann zu.
Sagen Sie uns gerne, wie Ihnen unsere Videos gefallen haben. Wir freuen uns schon auf die Mitgliederversammlung.
Verwaltung
Finanzbuchhaltung
Claudia Prommersberger kümmert sich um das Geld, was die Lebenshilfe für ihre Arbeit braucht. Sie macht das seit gut zwei Jahren und ihr gefällt es bei der Lebenshilfe. Sie ist sehr zufrieden mit ihren Mitarbeitenden. Thomas Wunder ist in Rente gegangen. Seine Erfahrungen werden weiter in die Arbeit einbezogen.
Aktuelle Situation der Finanzen
Das Jahr 2025 war besser als 2024. Der Verein Lebenshilfe und die Werkstatt haben mehr Geld eingenommen, als sie ausgegeben haben. Trotzdem bleibt die Zeit schwierig, aber trotzdem ist die Lebenshilfe zuversichtlich.
Maßnahmen
Die Arbeit in der Verwaltung wird genau angeschaut. Damit können wir herausfinden, wo wir uns verbessern können. Mit dem Großteil des Geldes wird das Personal bezahlt. Die Lebenshilfe will zukünftig mit weniger Personal auskommen. Manches kann die Lebenshilfe nicht mehr machen. Zum Beispiel gibt sie im Sommer 2027 den Waldkindergarten in Eckental ab.
Neues Gemeinschaftliches Wohnen
Seit Januar 2026 gibt es das Gemeinschaftliche Wohnen in Spardorf. Im September sind wahrscheinlich alle Plätze belegt. Leider ist die Eröffnungsfeier wegen der Hitze ausgefallen. Sie soll im Oktober oder November nachgeholt werden.
Umgang mit der Hitze
Es ist schwieriger mit den Festen im Sommer. Vielleicht ist das Feiern im Frühjahr oder Herbst besser. Die heißen Temperaturen sind anstrengend für alle. Es wird viel zu trinken angeboten. Die Lebenshilfe hat Ventilatoren sowie Klimageräte angeschafft. Aber bei sehr großer Hitze kriegt man es nur schwer in den Griff.
Personalsituation
Wir müssen nicht mehr auf Zeitarbeit zugreifen. Das ist auch zu teuer. Die Zahl der Bewerbungen von Fachkräften ist leider niedrig. Der Schichtdienst ist für manche nichts. Aber wir versuchen weiter, Fachkräfte zu bekommen.
Neues Wohnangebot
Wir möchten Wohnen für Menschen mit Autismus anbieten. Solche Angebote gibt es sehr wenig. Der Bezirk Mittelfranken muss das Geld dafür zur Verfügung stellen.
Assistenz im Wohnen
Das Assistenzwohnen entwickelt gut. 70 Menschen werden in der eigenen Wohnung oder in Wohngemeinschaften unterstützt. 17 Personen davon haben eine psychische Beeinträchtigung. Das wird mehr.
Persönliche Zukunftsplanung
Das Projekt Persönliche Zukunftsplanung (PZP) hat Aktion Mensch finanziert. Es geht im November 2026 zu Ende. Es kostet zu viel, es weiterzumachen.
Gesundheitliche Versorgungsplanung
Die Gesundheitliche Versorgungsplanung wird von den Pflegekassen finanziert. Franziska Enzi kümmert sich um die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätten und um die Mitarbeitenden der Werkstatt. Sie organisiert auch Schulungen über „Letzte Hilfe“ in Leichter Sprache. Es geht um den letzten Abschnitt im Leben, also wenn man alt wird.
Unterstützte Kommunikation
Unterstützte Kommunikation ist ein wichtiges Thema. Denn wenn man nicht gut sprechen kann, kann man nicht gut gesellschaftlich teilhaben. Die Beratungsstelle „KuB‑UK“ läuft sehr gut.
Kindheit und Jugend
Neuer bayerischer Rahmenvertrag
Es gibt einen neuen, sogenannten bayerischen Rahmenvertrag für die Frühförderung. Dadurch gibt es einige Veränderungen, zum Beispiel neue Formulare. Und der Begriff von Beeinträchtigung wird anders definiert. Unter anderem wird Teilhabe viel stärker in den Blick gerückt. Dazu haben wir einen Fortbildungstag für die Mitarbeitenden gemacht. In den vier Frühförderstellen arbeiten insgesamt 62 Mitarbeiterinnen.
Künstliche Intelligenz (KI)
Wir haben die Zusage von einem KI-Förderprogramm bekommen. Das heißt „Rückenwind hoch drei“. Am 1. November soll es für zwei Jahre losgehen. Wir wollen die KI zum Beispiel für das Schreiben von Berichten und für die Förderplanung nutzen. Dann haben wir hoffentlich wieder mehr Zeit für die Kinder und Familien.
Mitarbeiterinnen
Rita Haas-Gabert wird Ende des Jahres in Rente gehen. Sophie Mühlbauer wird ihre Nachfolgerin. Sie startet am 1. November. Sie kommt aus dem Team West. Rita Haas-Gabert arbeitet sie noch ein wenig ein.
Kindergärten im Röthelheimpark und in Büchenbach
Wir haben mehr integrative Plätze in beiden Kindergärten. Im Röthelheimpark gibt es eine neue Leitung. Sie heißt Aleksandra Rott.
Inklusiver Waldkindergarten in Eckental
Hier merkt man den Kinderrückgang. Im September haben wir nur noch 24 Kinder. Deshalb geben wir den Kindergarten im nächsten Jahr im September 2027 ab.
Inklusives Kinderhaus Bruck
Wir möchten in diesem inklusiven Kinderhaus möglichst alle Bedürfnisse der Kinder erfüllen. Auch dem Personal soll es gut gehen. Es gibt dort eine Krippe mit ganz kleinen Kindern. Dazu kommen Kindergruppen. Im neuen Kindergartenjahr werden wir mit drei Kindergruppen voll sein.
Integrative Plätze
Die Nachfrage ist hoch. Das kann die Lebenshilfe nicht abdecken. Wir haben Wartelisten für inklusive Plätze. Wir hoffen, dass mehr Organisationen das Konzept Inklusion aufgreifen.
Projektwochen
Es gab zwei Projektwochen zum Thema „Was kann ich?” Zum Abschluss hat das ganze Förderzentrum gemeinsam feiert.
Schwierige Situationen
Manchmal gibt es schwierige Situationen. Man muss lernen, damit umzugehen. Deswegen hatten wir Schulungen im sogenannten Deeskalationsmanagement (ProDeMa) gemacht.
Neue Klassen
Es wird im neuen Schuljahr eine weitere Klasse speziell für Kinder mit Autismus geben. Auch in unserem Kindergarten sind wir für Kinder mit Autismus da.
Es wird auch eine weitere Partnerklasse an der Ernst-Penzoldt-Mittelschule geben. Da lernen Schülerinnen und Schüler mit und ohne Beeinträchtigung bis zur achten Klasse gemeinsam.
Mitarbeitende
Unsere neue stellvertretende Schulleitung Eva Barnikel hat ihr erstes Schuljahr hinter sich. Vanessa Barth ist nicht mehr da. Felix Wittmann kümmert sich jetzt um Schulbegleitung und Individualbegleitung.
Sanierung
Am Gebäude in der Schenkstraße muss noch einiges repariert werden.
Arbeit / Freizeit / Familie
Inklusion im Arbeitsleben
In der Werkstatt gibt es großes Interesse an inklusiven Tätigkeiten. Es gibt 3 Außenarbeitsgruppen und auch ein paar Einzelaußenarbeitsplätze. Eine Außenarbeitsgruppe musste geschlossen werden, aber es gibt auch eine neue. Die Zahl der Teilnehmenden in der Werkstatt wird weniger. Eine Betriebsstätte wurde aufgelöst. Viele Personen wollen nämlich gerne außerhalb der Werkstatt arbeiten.
Berufsbildungsbereich
Der Berufsbildungsbereich (BBB) ist in die Geschäftsstelle der Lebenshilfe gezogen. Der BBB macht auch viele Angebote für Werkstatt-Mitarbeitende: zum Beispiel Zertifikatslehrgänge. Da machen Menschen einen Lehrgang mit einer Prüfung am Ende.
Der Berufsbildungsbereich soll digitaler werden. Dafür will man auch mit anderen Lebenshilfe-Werkstätten in Mittelfranken zusammenarbeiten.
Förderstätte
Die Förderstätte gehört auch zur Werkstatt. Es gibt eine neue Förderstätten-Gruppe in Spardorf. In dem Haus ist auch eine neue Wohnstätte. Jetzt sind insgesamt 53 Personen in der Förderstätte. Vielleicht brauchen wir irgendwann noch eine neue Gruppe.
Freizeitangebote
Die Offenen Hilfen bieten ein buntes Angebot. Das reicht vom Freizeittreff über Jugendtreff bis zu Urlaubsreisen. Es gibt auch Sportangebote.
Beratung
Miriam Lüken hat die Beratungsstelle von Inge Holzammer übernommen. Miriam Lüken kennt sich mit der Beratung von Eltern und von Menschen mit Beeinträchtigung auch gut aus.
Rebecca Tom leitet die Offenen Hilfen. Sie ist jetzt für den Familienentlastenden Dienst zuständig.
Ambulante Erziehungshilfen
Wir unterstützen Familien mit Kindern. Vor allem sind wir für Familien mit Kindern mit Beeinträchtigung da. Wir begleiten im Moment 30 Familien.
Inklusionsfirma Gast & Geber
In einer Inklusionsfirma arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zusammen. Es werden für verschiedene Menschen gute Arbeitsplätze geschaffen.
Bistro "Patio"
Das Bistro Patio ist im neuen Kultur- und Bildungscampus (kubic) in Erlangen. Dort gibt es auch Sitzplätze in einem Innenhof mit alten Bäumen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr. Es gibt Frühstück, Kaffee und Kuchen, Salate und warme Gerichte. Catering Im kubic finden viele Veranstaltungen statt. Hier sorgt das „Patio“ für Essen und Getränke. Aber wir bieten das Catering auch woanders an und für eigene Veranstaltungen.
Hotel „Wolke 4-7“
Im August hatten wir die ersten Übernachtungsgäste. Das siebte Obergeschoss ist noch nicht ganz fertig. Das Hotel hat 27 Zimmer: Doppelzimmer, Einzelzimmer und vier barrierefreie Zimmer.
Mitarbeitende mit Beeinträchtigung
Vier Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten bislang bei uns. Insgesamt sollen es bis zu es sieben Vollzeitstellen werden. Aber einige arbeiten dann Teilzeit. Die Stunden werden also verteilt.