Unsere Zielgruppen

Die Förder-Stätte ist für Menschen gedacht, die mit der Schule fertig sind.

Sie ist für die da, die nicht in der Werkstatt arbeiten können oder wollen.

Manche gehen erst dann in die Förderstätte, wenn sie die Werkstatt-Arbeit nicht mehr schaffen.

In der Förder-Stätte gibt es kein Geld und keine Rente.

Man kann bleiben, auch wenn man schon alt ist.

Es ist egal ob man in einer Wohnstätte oder bei der Familie wohnt.

Jeder kann kommen.

Die Fahrt zur Förderstätte sollte nicht länger als eine Stunde dauern.

Wer einen Platz in der Förderstätte will, muss mit dem Sozial-Dienst sprechen.

Er hat die Telefonnummer 09131-767186.

Die Förderstätte bietet erwachsenen Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder nicht mehr im Arbeitsbereich einer Werkstatt arbeiten können, einen zweiten Lebensbereich an.

Zum Personenkreis zählen Menschen, die einen dauerhaften und hohen Unterstützungsbedarf haben, etwa aufgrund von:

  • körperliche Behinderungen, Sinnesbehinderungen
  • schwere Formen von Epilepsie
  • Orientierungslosigkeit
  • Autismus-Spektrums-Störungen
  • erworbenen Hirnschädigungen
  • spezifische Ausdrucksverhalten, z. B. Verhaltensauffälligkeiten, häufige bzw. anhaltende Unruhezustände

Nicht aufgenommen werden können hingegen:

  • Menschen, die sich selbst oder andere so stark gefährden, dass es die Möglichkeiten der Förderstätte übersteigt
  • Menschen, die dauerhafte, intensive medizinische Betreuung unter klinischen Bedingungen benötigen
  • Menschen, die akute Psychosen oder Suchterkrankungen haben

Das Angebot steht grundsätzlich zur Nutzung offen, soweit die räumliche Entfernung in einem zumutbaren Rahmen liegt. Konkret sollte die einfache Fahrt für die einzelne Person nicht länger als eine Stunde dauern.