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Aktuelles
17.11.2025

Welt-Frühgeborenen-Tag: Unterstützung für Frühchen und ihre Eltern

Jedes zehnte Kind wird zu früh geboren. Damit sind Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe in Deutschland. Ist das Kind ein Frühchen oder zählt es zu den sogenannten Risikogeborenen, sind viele Eltern verunsichert. Hier greift die Unterstützung der Harl.e.kin Nachsorge für die erste Zeit nach der Klinik. In Kooperation mit der Kinder- und Jugendklinik am Universitätsklinikum Erlangen bietet die Lebenshilfe Erlangen diese Hilfe seit August 2017 an.

Familie Kiefer hält ihren Sohn im Arm und sieht gerührt aus.
© privat
Sandra und Simon Kiefer mit ihrem Sohn Silas.

Das Angebot erleichtert vielen Familien den Schritt nach Hause und unterstützt die bestmögliche Entwicklung des Kindes. Schon nach dem ersten Treffen merkten Sandra und Simon Kiefer wie gut ihnen die Begleitung durch Harl.e.kin für ihren sieben Wochen zu früh geborenen Sohn Silas tut. „Anja und Kathrin waren einfach so eine tolle Unterstützung und wir sind heilfroh, dass wir uns damals dafür entschieden haben.“ Vor allem die Frage, ob sich Silas altersentsprechend entwickelt und alles in Ordnung ist, stellte sich Sandra Kiefer immer wieder. Die beiden Fachkräfte konnten die Eltern beruhigen und ihnen die notwendige Bestätigung geben, alles richtig zu machen. 

Zusammen mit einer Pflegefachkraft aus der Kinderklinik betreut eine Fachkraft der Lebenshilfe-Frühförderung mit Zusatz-Qualifikation in Entwicklungspsychologischer Beratung die Familien. Vor allem bei den Themen Ernährung, Schlafen, Schreien, Entwicklung und Eltern-Kind-Bindung sind Eltern froh über die professionelle Begleitung. Das niedrigschwellige Angebot orientiert sich individuell an ihren Bedürfnissen. Bis zu einem Jahr können die Fachkräfte in die Familie kommen. 

Die Harl.e.kin Nachsorge ist mit 28 Standorten ein bayernweites Projekt und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.