Wohnstätte Kitzinger Str. - Einen Abend im Zoo, doch wo ist Rüdiger?

15.10.2011 von Wohnstaetten

Wir sind schon alle ein wenig aufgeregt, denn wann kann man schon mal in den Tiergarten, wenn alle anderen raus müssen.

Monika, unsere Tiergartenführerin begleitete uns mit unseren zahlreichen Fragen durch den Zoo.

Wir begannen bei den Netzgiraffen die gerade am fressen waren und gingen dann zu den Totenkopfäffchen. Die waren immer noch munter und hüpften durch ihr Gehege.

Weiter ging´s zur, von allen spannend erwarteten,  Delphin Lagune. Dort angelangt haben wir den Delphinen beim Ballspielen zusehen können.  Wir konnten sehr nah ans Wasser ran und hatten sie daher direkt vor unseren Augen. Neben dran waren die Seelöwen, die fleißig am quatschen waren. Man konnte kaum sein eigenes Wort verstehen, so laut waren die. Monika erzählte vieles über die in Nürnberg lebenden Delphine. Einer ist sogar schon so lange da und so alt, dass man ihn mit einem 90 jährigen Menschen vergleichen kann.

So nun müssen wir weiter, denn die Sonne geht schon unter und verschwindet langsam vom Himmel. Wir haben noch einen langen Weg vor uns.

Wir gingen weiter, aber nicht allzu weit, denn plötzlich musste einer nach dem anderen aufs Klo. Ein Teil blieb bei dem Kulan stehen. Das ist ein Tier, welches aus Asien stammt und drei verschiedene Tierarten in sich vereinigt. So ähnlich wie unser bayrischer Wolperdinger.  Endlich, weiter gehts, hoch zu den Steinböcken. Doch wo, wo ist Rüdiger????? Ohje, es wird gleich dunkel und im Zoo sind nur noch wir und viele wilde Tiere.........

Marlies machte sich auf die Suche und durchquerte den Zoo, wir gingen weiter in der Hoffnung, dass Marlies Rüdiger findet. Bei den Steinböcken angelangt, sahen wir auch schon Marlies mit Rüdiger im Schlepptau. Uff, nichts passiert. Rüdiger wollte sich nochmal die Delphine anschauen und ist klammheimlich zurückgegangen.

Bäh, was riecht hier denn so eklig. Man kann den Geruch kaum beschreiben. Es beißt einfach ganz grässlich in der Nase. Je weiter wir liefen desto heftiger wurde der Geruch. Wir blieben an einem Gehege stehen, wo die Übeltäter des Gestanks leben. Nein, es waren keine Stinktiere. Mähnenwölfe stinken so erbärmlich. Leider konnten wir sie nur riechen und nicht sehen, sie hatten sich in ihren Bau zurückgezogen und schliefen scheinbar schon. Es war ja immerhin 19:30 Uhr und es dämmerte schon.

Sind alle da? Rüdiger?- JAAAAA - gut

Wir gingen schnell weiter, bevor wir selber geruchlich zum Mähnenwolf wurden.

So, nun sind wir bei den Löwen. Die Eheleute Löwe und Löwin schlafen schon, sie schaute uns kurz mal an und dann schlief sie weiter. Der Löwenmann soll ein ganz toller Papa sein, was nicht gerade typisch für Löwenväter ist. Normalerweise haben Löwenväter ihre Kinder zum fressen gern.......Aber er nicht, er spielt und schmust lieber mit ihnen. Dieses Jahr hatten die beiden leider keinen Nachwuchs.

Ach du guter Gott, was brüllt denn da so mächtig durch die Stille des Waldes?

Wir alle bekamen Gänsehaut und gingen weiter zum nächsten Gehege und da sahen wir einen mächtigen Tiger namens Jantar. Er ging auf und ab und brüllte. Sein Brüllen schallte an den Felsen ab und wirkte dadurch noch beängstigender.

Sind alle da? Rüdiger?- JAAAAA- gut

Nun ging es weiter in den Aquapark. Dort sahen wir müde Pinguine. Einer jedoch war fit wie ein Turnschuh und schwimmte in dem Becken auf und ab. Er freute sich sichtlich den Pool für sich alleine zu haben. Aber was ist das nun wieder für ein Genöle. Das sind doch keine Pinguin-Töne.....Mal schauen was das sein kann. Aha, da sind wieder Seelöwen, die sich lauthals unterhalten. Den Eisbären nebenan scheint dies nichts auszumachen, denn die schliefen tief und fest. Man sah nur zwei weiße Fellberge.

So, nun aber schnell wieder zurück, denn es ist schon dunkel und der Weg zum Ausgang noch weit und unbeleuchtet.

Die Schneelöwen schliefen auch schon, der Mond leuchtete das Gehege aus und man konnte sie ein wenig sehen.

Mann Mann jetzt sind wir wirklich ein ganz schönes Stück von den Seelöwen entfernt und man hört sie immer noch. Gott sei Dank, dass wir zuhause keine Seelöwen als Nachbarn haben.

Auf dem Weg zum Ausgang sind wir sehr langsam gelaufen, da man nur das Mondlicht zum ausleuchten des Weges hatte. Auf dem  Rückweg sahen wir immer wieder verschiedene Tiere.  Hirsche, Kängurus, Büffel, usw.....                                     .

So, nun ist es 22:30 Uhr und wir sind am Ausgang angelangt. Ein spannender Abend im Zoo ist zu Ende.

Sind alle da? Rüdiger?- JAAAAA, gut dann ab in den Bus und nach Hause.

 

Femke Urban

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